Schrot und Korn

Beiträge zu Metrologie und Metallurgie

Die Kölnische Mark fein war die vom 12. Jahrhundert bis zum Wiener Zollabkommen 1857 in Zentraleuropa maßgebliche Einheit für Gold- und Silberfeinheit sowohl im Geldverkehr als auch im Warenhandel.

Das in Deutschland bis heute im Wesentlichen unveränderte Feingehaltsgesetz von 1884 (FeinGehG), das sogenannte Stempelgesetz, hat Karat und Lötigkeit für die Angabe von Gold- und Silberfeinheit ab 1888 verdrängt. Umrechner machen die alten Einheiten wieder allgemein verständlich.

Zudem wird der Feingehalt von Goldlegierungen im Hinblick auf deren Korrosionsbeständigkeit diskutiert, historische Legierungen und Handelsnamen werden vorgestellt, fernerhin Methoden für den Hausgebrauch, um Gold- und Silberlegierungen auf Echtheit zu prüfen.

Exkurse schneiden die Entstehung der Edelmetalle, ihre Gewinnung und verbundene Mythen an.

Feinheiten:
Die Kölnische Mark
Historische Gold- und Silberfeinheit
Stempelgesetz und Warengesetz
Ausweis des Feingehalts ab 1888 in Deutschland
Historische Legierungen
Handelsnamen, Massen, Farben
Einheiten:
Einheiten-Umrechner für Gold
konvertiert Karat in Promille und umgekehrt
Einheiten-Umrechner für Silber
konvertiert Lot und Grän in Promille und umgekehrt
Physikalische Größen
Dichte, Wichte und Atomprozent
Tabellen:
Praktische Goldlegierungen
Masse, Farbe, Dichte, Stoffmenge
Praktische Silberlegierungen
Masse, Farbe, Dichte, Stoffmenge
Miszellen:
Sternenglitter
Wie Gold und Silber entstehen
Toxizität
Legierungen und Korrosion
Betrügereien
Erste Hilfe zur Selbsthilfe
Mythen:
Mythen ums Gold
Von Drachen und Zwergen