Inventarisierung mit KI-Assistenz

Möglichkeiten und Anwendung Künstlicher Intelligenz in der Heimatforschung

Der ChatGPT sagt: "Klassische Datenbanken sind seit Jahrzehnten das Rückgrat digitaler In­for­ma­tions­sys­teme. Sie speichern Wissen strukturiert, machen Inhalte zuverlässig auffindbar und sichern deren langfristige Verfügbarkeit. Doch die reine Sammlung von Daten reicht heute nicht mehr aus: Nutzende erwarten Antworten, Zusammenhänge und verständliche Aufbereitung.

Genau hier setzt Künstliche Intelligenz (KI) an. Durch intelligente Abfragen und Dialogsysteme verbindet KI die klare Struktur einer Datenbank mit Kontextwissen moderner Sprachmodelle. So können Informationen nicht nur gefunden, sondern auch gedeutet und in Zusammenhänge gestellt werden.

Das Ergebnis ist mehr als eine Suchmaschine: Es entsteht ein Wissensraum, in dem Zahlen, Texte und Bilder lebendig werden. Ob klassische Recherche, interaktive Fragestellung, vergleichende Erkenntnis oder statistische Auswertung – die Kombination von Datenbank und KI eröffnet neue Wege, um kulturelles Erbe, wissenschaftliche Inhalte oder komplexe Projekte verständlich und nutzbar zu machen."

Die Inventarisierung von Kleindenkmalen definiert drei Hauptaufgaben für die KI:

  • Bilderkennung und Abgleich erkannter Motive
  • Erstellung von Statistiken aus Einträgen in der Datenbank
  • Recherche in themenbezogenen externen Informationssystemen

Bilderkennung

Die KI erkennt Fotos und Zeichnungen und sucht Vergleiche aus der Datenbank als auch im Web. Sie erkennt zudem Konturen als Formen und gleicht diese mit Informationen aus der Datenbank ab. Aus den so gewonnenen Erkenntnissen schlägt die KI unter Verweis auf die Belegstellen eine fachsprachlich standardisierte Ansprache des Bildes vor.

Statistiken

Die KI liefert die Auswertung der Datenbank nach individueller Anfrage in Diagrammen und Text. Z.B. zur Verteilung von Kleindenkmalen in Relationen zu Typen, Motiven, Alter und Räumen.

Recherche

Die KI zitiert unter Beachtung des Urheberrechts relevante Informationen aus externen Quellen und liefert die zugehörigen Verweise.

Realisierung und Umsetzung

KI zur Inventarisierung von Kleindenkmalen muss themenbezogen trainiert werden. Dies erfordert nicht unerheblichen Aufwand und auch der Einsatz von KI ist kostenintensiv. Insofern hängt die Umsetzung von Sponsoren bzw. von der öffentlich-rechtlichen Anerkennung der Förderwürdigkeit und Förderbewilligung KI-unterstützter Heimatforschung ab. – Zu Heimatkunde und Brauchtum wird viel gefördert und es werden reichlich Preise verliehen. Indes wird abzuwarten sein, ob die nötige Vernetzung zur Förderung moderner Heimatforschung mit KI gelingt.

KI in Aktion

"KI in Aktion", artists impression

Grafik: Jochen Berg (Version ChatGPT-Image)